Die richtigen Dinge verändern statt immer mehr zu machen – mein Q2-Rückblick

Die richtigen Dinge verändern statt immer mehr zu machen – mein Q2-Rückblick
Conny
Kategorie:
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Personengruppe:
Folge: Die richtigen Dinge verändern statt immer mehr zu machen – mein Q2-Rückblick
Land: Österreich

Zitat der Folge

„Es geht nicht darum, immer mehr zu machen. Es geht darum, die richtigen Dinge sichtbar zu machen.“

Inhalt der Folge

Warum wir bei Skoliose oft zu viel machen und trotzdem nicht weiterkommen

Wenn ich auf das zweite Quartal 2026 zurückblicke, gibt es ein Learning, das sich wie ein roter Faden durch die letzten Monate gezogen hat: Es geht nicht darum, immer mehr zu machen. Es geht darum, die richtigen Dinge zu verändern.

Das gilt für das Training genauso wie für Ernährung, Regeneration oder den Umgang mit der eigenen Skoliose. Ich erlebe immer wieder, dass Betroffene unglaublich motiviert sind. Sie probieren eine Übung nach der anderen aus, informieren sich stundenlang im Internet oder starten mehrere Maßnahmen gleichzeitig. Das Problem ist nur: Wenn du alles auf einmal veränderst, weißt du am Ende oft gar nicht, was dir wirklich geholfen hat.

Genau deshalb habe ich in den letzten Monaten begonnen, viele Bereiche meines eigenen Alltags bewusster zu messen und sichtbar zu machen. Nicht, um mich unter Druck zu setzen. Sondern um bessere Entscheidungen treffen zu können.

Warum sichtbare Fortschritte der größte Motivationsschub sein können

Manche Veränderungen bemerkt man im Alltag kaum. Erst wenn man etwas nach längerer Zeit wieder macht, fällt plötzlich auf, wie viel sich verändert hat.

So ging es mir zum Beispiel beim Rennradfahren. Obwohl sich an meinem Fahrrad nichts verändert hatte, fühlte sich meine Haltung plötzlich ganz anders an. Ich saß aufrechter, mein Rücken fühlte sich stabiler an und auch längere Fahrten waren deutlich angenehmer als noch vor einigen Jahren.

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich bei der Gartenarbeit. Früher wusste ich schon vorher, dass langes Arbeiten in der Hocke meinem Rücken nicht guttun würde. Dieses Mal wartete ich nach einer halben Stunde fast schon darauf, dass die Beschwerden kommen. Sie kamen nicht. Genau solche Momente zeigen mir, warum sich kontinuierliches Training lohnt. Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist. Sondern weil Dinge wieder möglich werden, die lange Zeit unmöglich erschienen.

Und genau deshalb finde ich es so wichtig, Fortschritte nicht nur zu fühlen, sondern auch sichtbar zu machen. Denn unser Gehirn erinnert sich leider viel häufiger an Rückschläge als an all die kleinen Erfolge unterwegs.

Was du sichtbar machst, kannst du verändern

Eine der größten Erkenntnisse der letzten Monate war für mich deshalb: Nicht Motivation bringt uns langfristig weiter, sondern gute Strategien.

Ich habe begonnen, meine Regeneration bewusster zu beobachten, meine Fortschritte im Training regelmäßig zu dokumentieren und neue Wege gefunden, meine Ernährung alltagstauglich zu begleiten. Nicht perfekt. Sondern so, dass ich sie langfristig umsetzen kann.

Denn genau darin liegt für mich der Unterschied. Es bringt wenig, drei Wochen alles perfekt zu machen und danach wieder aufzugeben. Viel wertvoller ist es, kleine Gewohnheiten zu finden, die dauerhaft funktionieren und die wirklich zu deinem Leben passen.

Deshalb möchte ich dir zum Schluss dieselbe Frage mitgeben, die ich mir auch selbst immer wieder stelle:

Was müsstest du auf deinem Weg sichtbar machen, damit du es verändern kannst?

In dieser Podcast Folge nehme ich dich mit durch mein zweites Quartal 2026, teile persönliche Einblicke, meine größten Learnings und viele praktische Tipps, wie du Fortschritte bei Skoliose besser erkennen und langfristig motiviert bleiben kannst. 🎧

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