Von Angst zur Stärke: Sonnis Weg mit Skoliose

Sonni
Kategorie:
Personengruppe:
Folge: 129. Von Angst zur Stärke: Sonnis Weg mit Skoliose
Land: Österreich

Zitat der Folge

Dankbarkeit ist das, was mich trägt. Ich bin dankbar, dass ich etwas tun kann – denn wenn ich etwas tue, geht es mir besser.

Inhalt der Folge

Eine Kindheit voller Angst – und der Wunsch, „normal“ zu sein

Als Sonni mit zwölf Jahren ihre Skoliose-Diagnose bekam, veränderte sich alles. Ballett, Tennis, Bergwandern – all das, was sie liebte, wurde plötzlich zur Unsicherheit. Aus Angst vor Schmerzen oder „falschen Bewegungen“ schonten ihre Eltern sie, in der Hoffnung, ihr Gutes zu tun.

Doch diese Vorsicht brachte auch Isolation mit sich: Niemand verstand, was es bedeutete, mit dem ständigen Damoklesschwert „Korsett“ aufzuwachsen. Als ihre Eltern schließlich von einer neuen Methode hörte – einer elektrischen Muskelstimulation statt Korsett – klammerte sie sich an diese Hoffnung. Vier Jahre lang schlief sie mit Elektroden am Körper. Rückblickend sagt sie: „Ich habe einfach gehofft, dass es hilft – und irgendwie hat es mich stark gemacht.“

Zwischen Yoga, Bandscheibenvorfall und Neubeginn

Das Leben führte Sonni auf viele Wege: Yoga, Bauchtanz, Krafttraining – nichts davon blieb dauerhaft schmerzfrei. Erst nach einem Bandscheibenvorfall und einer Reha begann sie, ihre Skoliose wirklich zu verstehen.

Mit der Schroth-Therapie fand sie schließlich 2024 einen Zugang, der ihr half, den Körper anders wahrzunehmen. Danach später kam noch etwas dazu: das skoliose-gerechte Krafttraining mit Conny. Anfangs skeptisch („Ich dachte, das schaffe ich nie“), entwickelte sie Routine und Freude daran. Heute trainiert sie regelmäßig, trägt ein Korsett – das, was ihr als Kind so viel Angst machte – und sagt: „Jetzt bin ich bereit, das zu tun, was mir guttut.“

Balance, Routine und Dankbarkeit

Sonni hat gelernt, dass Skoliose nicht das Ende von Lebensfreude bedeutet – im Gegenteil.

Mit klaren Routinen, einem ausgewogenen Trainingsplan und einer großen Portion Dankbarkeit hat sie einen Weg gefunden, mit ihrer Skoliose zu leben, ohne dass sie ihren Alltag bestimmt. Heute sagt sie: „Ich bin dankbar, dass ich etwas habe, wofür ich etwas tun kann. Denn wenn ich etwas tue, geht es mir besser.“

Ihr Weg zeigt, dass es nie zu spät ist, Verantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen – und dass innere Haltung oft der entscheidende Schlüssel zur Veränderung ist.

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