Diagnose mit 13, Operation mit 29: Christinas Weg mit Skoliose

Christina erzählt im Podcast von ihrer Skoliose Diagnose, der Korsetttherapie und ihrer persönlichen Skoliose Operation Entscheidung im Erwachsenenalter.
Christina
Kategorie:
Themen: ,
Personengruppe:
OP Methode: Versteifung
Folge: Diagnose mit 13, Operation mit 29: Christinas Weg mit Skoliose
Land: Deutschland

Zitat der Folge

„Der Austausch mit jemandem, der die Operation selbst erlebt hat, war für mich ein echter Game Changer. Von jemandem zu hören, der das alles schon durchgemacht hat, ist etwas ganz anderes.“

Inhalt der Folge

Skoliose Operation Entscheidung: Christinas Weg von der Diagnose bis zur OP

In dieser Podcastfolge spreche ich mit Christina über ihren persönlichen Weg mit Skoliose. Die Diagnose erhielt sie bereits mit 13 Jahren, nachdem sie wegen Rückenschmerzen beim Kinderarzt war. Eine Röntgenaufnahme zeigte damals bereits ausgeprägte Werte in mehreren Bereichen der Wirbelsäule. Kurz darauf begann für sie eine mehrjährige Korsetttherapie.

Christina trug ihr Korsett über mehrere Jahre konsequent im Alltag. Parallel dazu machte sie regelmäßig Physiotherapie und blieb durch Tanzen körperlich aktiv. Auch wenn sich ihre Werte durch das Korsett nicht deutlich verbessert haben, konnte zumindest verhindert werden, dass sich die Situation während des Wachstums weiter verschlechtert. Rückblickend beschreibt sie diese Zeit als prägend, aber auch als wichtige Grundlage für ihren weiteren Weg.

Die Skoliose Operation: Entscheidung im Erwachsenenalter

Viele Jahre später stand Christina erneut vor einer wichtigen Entscheidung. Obwohl es ihr lange Zeit körperlich gut ging, wollte sie die Situation noch einmal medizinisch überprüfen lassen. Neue Röntgenbilder zeigten jedoch, dass sich die Werte im Brustbereich weiter verändert hatten.

Nach ausführlicher Untersuchung riet ihr schließlich ein spezialisierter Wirbelsäulenchirurg zu einer Operation. Für Christina war das zunächst ein großer Schock. Sie hatte die Operation lange verdrängt und gehofft, dass sie diesen Schritt nie gehen muss. Gleichzeitig merkte sie jedoch auch, dass sich körperliche Beschwerden langsam bemerkbar machten und die Entscheidung irgendwann unausweichlich werden könnte.

Besonders geholfen hat ihr in dieser Phase der Austausch mit anderen Betroffenen. Das Gespräch mit jemandem, der die Operation bereits erlebt hatte, gab ihr Sicherheit und half ihr, ihre Ängste besser einzuordnen.

Erfahrungen nach der Operation und Leben mit Skoliose

Im Oktober 2024 wurde Christina schließlich operiert. Bei der Operation wurde ein Teil der Brustwirbelsäule stabilisiert, während der Lendenbereich beweglich bleiben konnte.

Die ersten Monate danach waren eine intensive Phase der Regeneration. Besonders die Muskulatur musste sich an die neue Situation anpassen. Mit Physiotherapie, Geduld und Unterstützung aus ihrem Umfeld gewann Christina Schritt für Schritt ihre Beweglichkeit zurück.

Heute berichtet sie, dass es ihr körperlich sehr gut geht. Trotzdem ist ihr wichtig zu betonen, dass Bewegung und Training weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Physiotherapie und gezielte Übungen gehören weiterhin zu ihrem Alltag, um die Muskulatur zu stärken und den Körper langfristig zu unterstützen.

Christinas Geschichte zeigt, dass auch schwierige Entscheidungen Teil eines individuellen Weges sein können – und dass Mut, gute Begleitung und Vertrauen in den eigenen Körper helfen können, diesen Weg Schritt für Schritt zu gehen.

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