Ich dachte, das Kapitel Skoliose ist abgeschlossen – und dann kam plötzlich so viel wieder hoch. Wenn man mit über 50 nochmal anfängt, sich wirklich mit seiner Geschichte zu beschäftigen, kann das sehr heilsam sein.
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Wie lebt es sich mit einer operierten Wirbelsäule – fast vier Jahrzehnte nach dem Eingriff? In dieser Podcastfolge erzählt Dorothea von ihrem ganz persönlichen Weg: mit einer damals sehr ausgeprägten Skoliose, einer großen OP im Jugendalter und dem Versuch, in der Erwachsenenwelt damit zurechtzukommen. Offen spricht sie darüber, was sie bis heute beschäftigt – körperlich wie mental – und was sie rückblickend gerne früher gewusst hätte.
Dorothea berichtet, wie sie den Weg nach der Operation erlebt hat – mit langen Phasen ohne professionelle Begleitung, Unsicherheiten über Belastbarkeit und einer inneren Stärke, die sie sich über viele Jahre selbst aufgebaut hat. Besonders spannend: wie sie heute über Sport denkt, welche Beschwerden immer wieder aufflammen und warum sie sich nach Jahrzehnten entschieden hat, sich intensiv mit ihrer eigenen Geschichte auseinanderzusetzen. Auch das Thema Kinderwunsch kommt zur Sprache.
Diese Folge richtet sich an alle, die eine Skoliose-OP hinter sich haben – egal ob erst kürzlich oder schon vor vielen Jahren. Auch für Menschen, die mit dem Gedanken an eine Operation spielen oder Angehörige begleiten, bietet Dorotheas Geschichte wertvolle Einblicke: Was hilft langfristig? Wo stößt man an Grenzen? Und wie kann man auch mit 50+ noch Veränderungen anstoßen? Eine ehrliche Folge, die Mut macht, sich selbst ernst zu nehmen – ganz egal, wie lange die OP schon zurückliegt.
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Mein eigener Skoliose Weg war oft geprägt von Unsicherheit und Umwegen.
Du sollst es leichter haben als ich und die Abkürzungen kennen!
Deine Conny